1. Andreas Müller

Assauers Nach­folger auf Schalke muss auch hier für seine ver­fehlte Ein­kaufs­po­litik in Regress genommen werden. Statt dem etwas fuß­faulen Rou­ti­nier ein echtes Kampf­schwein zur Seite zu stellen (Marc Wil­mots, Armin Rohde, Vero­nica Ferres etc.), spe­ku­lierte Müller auf ero­ti­schen Zauber und den ganz großen Bahnhof.

Dabei hätte er ahnen können, dass die »Tho­m­al­l­asche« nicht zu »Stumpen-Rudi« passt: Fehl­pässe, ver­gurkte Lauf­wege, fal­scher Ein­wurf, dieses Gespann gewann nicht einmal mehr die »Meis­ter­schaft der Herzen«. Gerüchten zu Folge will Müller die geschei­terte Spiel­ma­cherin nun nach Bra­si­lien aus­leihen. »Ja, gut, äh«, sagt er selbst zu der miss­li­chen Per­so­nalie, »die Liebe macht Sachen, wo man nicht absehen kann im Fuß­ball.«

Schuld­faktor: 45 %

2. Martin Wuttke

Tho­m­allas Assis­tent im »Tatort« kann nicht nur nicht ordent­lich Kaffee trinken, son­dern eigent­lich auch nicht mit seiner Chefin flirten. Grund: Der Mann ist ein­fach zu klein, sie bemerkt ihn selten. Doch in der letzten Folge der Kri­mi­nal­serie plus­terte er sich zu unge­ahnter Größe auf und strei­chelte die bein­harte Ermitt­lerin in einer schwa­chen Minute an der Bluse. Und das gleich zweimal! In Groß­auf­nahme! Assauer soll vor Wut acht Cohibas gegessen und ver­sucht haben, seinen Fern­seher zu zer­stören. Letz­teres klappte nicht, um so größer war sein Frust. Wuttke war zu einer Stel­lung­nahme nicht zu errei­chen, angeb­lich »liest« er »Dreh­bü­cher«. Wer’s glaubt!

Schuld­faktor: 72 %

3. Markus Merk

Seitdem er 2001 einen indi­rekten Frei­stoß für die Bayern pfiff, den Patrik Andersson zur Meis­ter­schaft in die Maschen drosch, ist der Edel-Schiri an allem Schuld, was in Assauers Leben schief läuft.

Schuld­faktor: Min­des­tens 100 %

4. Sylvie van der Vaart

Nachdem ihr Mann Rafael sich nach Madrid hat trans­fe­rieren lassen, droht sie ihren Ein­fluss auf die deut­sche Party- und Beauty-Szene zu ver­lieren. Immer öfter wurde sie dabei beob­achtet, wie sie sich an Celeb­trity-Sofas fest­krallte (»Wetten, dass…?«) und sich zu irgendwas wählen ließ (»Frau des Jahres«), um im Gespräch zu bleiben. Doch zuse­hends lief Tho­m­alla, die Bur­schi­kose, ihr den Rang ab. Zuerst fraß die zarte Höl­län­derin den Neid in sich hinein, merkte jedoch bald: Neid hat zu viele Kalo­rien. Also zer­störte sie ein­fach die glück­liche Bezie­hung ihrer Kon­kur­rentin. Frauen!

Schuld­faktor: 11 %

5. Veltins

Aus Insider-Kreisen wurde jüngst bekannt, dass der Bier­brauer seine bis­lang so erfolg­reiche Wer­be­kam­pagne radikal umstellen wollte: In Zukunft sollte Assauer in den Rekla­me­film­chen unter Tho­m­allas Pan­toffel stehen, Bier bringen, wäh­rend sie mit Boris Becker Karten spielt. Das wollte der Erz-Pascha nicht mit sich machen lassen, ersann eine geniale Stra­tegie, wie er aus der Nummer wieder her­aus­kommt: Tren­nung!

Schuld­faktor: 3,0 Pro­mille

6. BVB

Der Super­feind aus »Lüden­scheid« äugte stets nei­disch auf die Gla­mour­be­zie­hung Assauer/​Thomalla. Ver­suche, auch Michael »Susi« Zorc schil­lernd zu ver­loben, schei­terten an den Gege­ben­heiten des Hei­rats­marktes. Hatte der BVB am Ende alle Fäden in der Hand und steu­erte Müller, Wuttke, Merk, Veltins und Sylvie, wie es ihm beliebte? Wenn das stimmt, so möchten wir mit Nino d’An­gelo sagen, »dann haben wir umsonst gelebt«.

Schuld­faktor: uner­mess­lich