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Beim letzten Mal wurde noch heftig um den Einstieg von Investoren in die Deutsche Fußballliga (DFL) gerungen. Am Ende fand sich nicht die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit für den Verkauf von Anteilen an einer Ligatochter, was den Dortmunder Boss Aki Watzke derart erzürnte, dass er auf der anschließenden Pressekonferenz mal eben das Solidarprinzip der Liga aufkündigte.
Am heutigen Dienstag nun soll doch der Einstieg auf den Weg gebracht werden, in deutlich abgespeckter Form. Anstatt wie einst geplant, ein mit etwa zwei Milliarden Euro bestücktes Füllhorn teilweise direkt über den Klubs auszuschütten, sollen nun durch den Verkauf von Anteilen an einer Ligatochter minimal 800 Millionen erlöst und für infrastrukturelle und strategische Projekte ausgegeben werden – es ist kein Geheimnis, dass die DFL vor allem die Erlöse der Auslandsvermarktung signifikant steigern will.
All das ist eine riskante Wette auf die Zukunft. Wenn alles gut geht, sorgt die Finanzspritze für einen dringend benötigten Investitionsschub. Die zusätzlichen Gelder müssen allerdings rasch Wirkung zeigen und zu signifikanten Erlössteigerungen bei den Klubs führen. Sonst erweisen sich die jährlichen Rückzahlungen an den Investor alsbald als große Belastung, jeder Klub hätte dann dauerhaft 7,5 Prozent weniger Mediengelder zur Verfügung. Anders als im Mai gilt die Zustimmung diesmal allerdings als sicher. Aki Watzke kann sich beruhigt zurücklehnen
Drama, Baby!
Knapp daneben. Der norwegische Drittligist Lyn hätte mit zehn Toren Vorsprung gewinnen müssen, um direkt in die zweite Liga aufzusteigen. Das musste natürlich scheitern. Gegen Fram Larvik reichte es nur zu einem 10:1. Wenn der Referee mehr als maue 4 Minuten hätte nachspielen lassen, wäre womöglich auch noch der entscheidende Treffer gelungen. Nun muss Lynn in die Playoffs – was auch ein großer Erfolg ist. Der Klub war erst letzte Saison aufgestiegen.
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Fotobeweis
Ball gespielt! Besiktas-Spieler Bakhtiyor Zaynutdinov hat nach dem Spiel gegen Basaksehir ein Selfie gemacht. Und das Bild stützt nochmal eindrücklich die These des Referees anlässlich eines Zweikampfs auf dem Platz: eindeutig kein Foul an Zaynutdinov!
Zitat des Tages
„So viel Inkompetenz auf einem Fleck ist ja fast unmöglich. Was willst du denn hören, du Vogel?“
Arnela Trimmel, Ehefrau von Union-Abwehrspieler Christopher Trimmel, verpasst DAZN-Experte Tim Borowski einen Satz heiße Ohren. Der hatte Trimmel zuvor für seine Erklärungsversuche für den Absturz seines Klubs gerügt: "Die Aussagen sind häufig seit langer Zeit so gleich. Das nervt mich manchmal eigentlich."
Neue Sendung
Wir möchten mit Ihnen über die Bibel sprechen! Mal angenommen, diese beiden jungen und erstaunlich sympathischen Herren würden an ihrer Haustür klingeln und beispielsweise über den strafenden Gott im Johannesevangelium sprechen wollen, würden Sie da wirklich die Tür zuschlagen? Sehen Sie! Umso schöner, dass diese Herren keine Bibelarbeit bei Ihnen auf dem Sofa machen, sondern nur über Fußball reden wollen, und zwar jeden Nachmittag in der Sendung „11Freunde, 11Minuten“, die es seit Samstag exklusiv auf RTL+ zu sehen gibt. Und zwar hier!
Und was steht heute an?
Der altehrwürdige FA Cup bestreitet heute Teile seiner ersten Runde. Die Forest Green Rovers kicken gegen Scarborough (20.45 Uhr), Burton gegen Port Vale (ebenfalls 20.45 Uhr) und Grimsby gegen Slough (natürlich auch um 20.45 Uhr). Wer sich nun fragt, gegen wen die Großkopferten aus Liverpool, Manchester und Tottenham ran müssen, dem sei der Fun Fact vermittelt, dass die Teams aus der Premier League bequemerweise erst in der dritten Hauptrunde mitmischen. Trotzdem viel Spaß beim Schauen und einen guten Dienstag wünscht euch
Philipp Köster