Auf dem rechten Flügel kommt der Ball zu ihm, ein kurzes Andrib­beln, dann geht es mit vollem Tempo in Rich­tung Zen­trum. Der erste Gegen­spieler ist mühelos über­wunden, der zweite im Rücken kann nicht mehr ein­greifen, der dritte ist auch kein Hin­dernis mehr. Mit dem linken Fuß zir­kelt er den Ball von der Straf­raum­kante flach ins lange Eck – 2:0. Klingt nach einem Tor, das ein gewisser Nie­der­länder namens Arjen Robben gefühlt hun­dert­fach genau so erzielt hat. Nur fiel das Tor am ver­gan­genen Don­nerstag und Robben hat seine Kar­riere bereits vor einem Jahr beendet. Der Tor­schütze war kein Nie­der­länder, son­dern Japaner, trug nicht die Nummer zehn, son­dern die 42 und hieß auch nicht Arjen Robben, son­dern Ritsu Doan.