1.
Noch vor der Saison defi­nierten wir den Klei­dungs­dis­counter ​KIK“ als amt­lich pein­li­chen Sponsor und hätten auch an diesem Spieltag gern wieder Hansa Ros­tock und den VfL Bochum belä­chelt. Doch nun der Offen­ba­rungseid: Im letzten Pod­cast gab 11FREUNDE-Ober­motz Philipp Köster in einem unacht­samen Moment zu, dass er seinen Ehe­ring eben­falls bei ​KIK“ erworben habe. Wen sollen wir denn jetzt noch belä­cheln? Uns selbst? Und wen soll Kös­ters Frau nun hei­raten? O tem­pora, o mores!

2.
Ein Rätsel, das uns seit jeher umtreibt: Wann ging das eigent­lich los mit diesen Bun­des­liga-Fri­suren, die man aus­nahmslos auf den Köpfen all der Schweinis sieht? Heute schnellte dem Redak­teur Tim Jür­gens die Ant­wort wie ein Spring­teufel aus den Tiefen seines Bewusst­seins: ​1984!“, froh­lockte der Hobby-Detektiv. ​In Köln! Litt­barski! Steiner! Tony Wood­cock! Minipli!“, so das Erkenntnis-Stak­kato. Doch was war vorher, Herr Jür­gens? ​Vorher? Vorher hatten die ein­fach nur Fuß­baller-Fressen.“

3.
Wenn man Loriot beauf­tragen würde, einen Kon­troll-Fana­tiker zu kari­kieren – die gezeich­nete Figur hätte wohl nicht wenig Ähn­lich­keit mit Bun­des­liga-Schieds­richter Peter Gagel­mann.

4.
Leider war nicht recht zu erkennen, was genau die Täto­wie­rung dar­stellen sollte, auf die Stutt­garts Roberto Hil­bert nach seinem Sieg­treffer gegen Bochum so eksta­tisch zeigte. Unser Anfangs­ver­dacht: In chi­ne­si­schen Schrift­zei­chen stand dort ​Armin“ zu lesen.

5.
Bekann­ter­maßen gibt es Model-Agen­turen, die sich auf beson­ders häss­liche Men­schen spe­zia­li­siert haben. Wenn nun jemand im nächsten Schritt eine Kartei mit beson­ders unsym­pa­thi­schen Men­schen auf­baut, sollte ihm die Tele­fon­nummer von Energie-Prä­si­dent Ulrich Lepsch nicht gänz­lich unbe­kannt sein.

6.
Das schöne Frei­stoßtor von Bay­erns Franck Ribéry konnte leider nicht gezählt werden – Schieds­richter Michael Weiner hatte auf indi­rekten Frei­stoß ent­schieden, Ribéry jedoch direkt geschossen. Bleibt zu hoffen, dass dem völlig enthu­si­as­mierten Pre­miere-Kom­men­tator Kai Ditt­mann, der noch Minuten später an die Gül­tig­keit des Tref­fers glaubte und im eigenen Jubel­rausch zu ertrinken drohte, wenigs­tens nach dem Spiel an der Schnitt­chen­theke jemand gesteckt hat, dass er seine Objek­ti­vität in diesem Falle umsonst aufgab.

7.
Mög­li­cher­weise war Ditt­mann auch gar nicht an der Schnitt­chen­theke zugegen. Ver­ständ­lich wär’s: Nach einem solch harten Arbeitstag möchte man ein­fach nur noch in seine Bayern-Bett­wä­sche schlüpfen.

8.
Ver­dammt noch mal: Wie groß muss dieser Klei­der­schrank bloß sein, den sich Stefan Effen­berg, Dieter Bohlen und all die anderen Männer ihres Schlages teilen? Und wann um Him­mels Willen fällt er end­lich den Flammen zum Opfer?

9.
Dass die Spieler von Bayer Lever­kusen in Tri­kots auf­liefen, die sie wie rie­sen­hafte Joghu­retten aus­sehen ließen, muss Ex-Manager Reiner Cal­mund vor dem hei­mi­schen Fern­seh­schirm in apo­ka­lyp­ti­sche Qualen gestürzt haben.

10.
Das 1:0 für Bayer hätte in einer sol­chen Demons­tra­tion der Kör­per­be­herr­schung und des Gleich­ge­wichts­sinns neben Stefan Kieß­ling viel­leicht nur noch Ex-Eis­kunst­lauf-Euro­pa­meister Nor­bert Schramm erzielt.

11.
Beliebte Frage aus dem Zara­thustra-Seminar: Wie kam Fried­rich Nietz­sche zu der Ansicht, dass alles, was ist oder sein wird, schon einmal war? Die ein­fache Ant­wort: Er hat Bun­des­liga geguckt.

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Alles Wis­sens­werte zur sehr span­nenden Bun­des­liga findet Ihr hier www​.11freunde​.de/​m​e​i​n​v​erein .