Wäh­rend das Wem­bley in den ita­lie­ni­schen Natio­nal­flaggen leuchtet, ist es für uns an der Zeit, Abschied zu nehmen. Von diesem Abend, von diesem Spiel, von diesem Finale, von diesem Tur­nier, von vier Wochen Fuß­ball, von viel Unter­hal­tung, von viel Skur­rilem, von Flaggen-Skan­dalen und Eigen­toren, von Jogi Löw und Patrick Schick, von unserem EM-Quar­tier in Berlin. Denn ein Abend wie dieser bietet zwar immer auch die Gele­gen­heit, nochmal aus­giebig zurück­zu­bli­cken. Aber ande­rer­seits sehe ich, wenn ich hinter mich schaue, vor allem Kol­lege Ahrens, der sich wieder ein­be­kommen hat, vom Mofa gestiegen ist, die Ita­lien-Flagge lässig aus der Hose hän­gend, in der Hand einen Träger Bier, der EM-Pokal des kleinen Mannes. Was ich als Zei­chen sehe, dass es jetzt auch langsam gut ist, wir müssen all das Erlebte ver­ar­beiten, das Schicksal der Eng­länder, den Tri­umph der Ita­liener, den Murks der Deut­schen. Und sagen Danke für eure Auf­merk­sam­keit. Und alles Gute. Und gute Nacht. Bezie­hungs­weise: Buona Notte.