Keine 11FREUNDE-Legio­närs­schau ohne den ewigen Toni Kroos! Wenn sie in Madrid von ​la decima“ reden, ist wohl mitt­ler­weile nicht mehr der zehnte Cham­pions-League-Titel, son­dern der zehnte Früh­ling des Diri­genten im weißen Bal­lett gemeint. Wäh­rend die Rolle seines kon­ge­nialen Part­ners Luka Modrić (zuge­geben auch vier Jahre älter) immer kleiner wird, ist Kroos nach wie vor eine unver­zicht­bare Säule im Spiel der Madri­lenen – in den ver­gan­genen zwölf Par­tien stand er stets von Beginn an auf dem Platz. So auch beim Aus­wärts­spiel am Samstag, dort gemeinsam mit Antonio Rüdiger. 2:1 schlug Real Auf­steiger UD Las Palmas, Kroos berei­tete das Siegtor von Auré­lien Tchou­a­méni in der 84. Minute vor. Und auch sonst war es ein typi­sches Kroos-Spiel: Über 100 Ball­kon­takte, 93 Pro­zent Pass­quote und sechs schuss­er­zeu­gende Aktionen. Viel­leicht kann Rüdiger ja doch noch mal ein gutes Wort für den DFB ein­legen. In dieser Ver­fas­sung wäre Toni näm­lich eine kroos­ar­tige Ergän­zung für den Kader der kom­menden Heim-EM. (Wir haben das Wort­spiel schon seit min­des­tens einem Tag nir­gendwo gelesen und dachten, es wäre mal wieder an der Zeit.)