Die UEFA demonstrierte Entschlossenheit. Man habe Ermittlungen eingeleitet, erklärte der Kontinentalverband am Tag nach der schlüpfrigen Peinlichkeit. „Hier sind ein paar Geräusche“, hatte UEFA-Ziehungsleiter Giorgio Marchetti während der EM-Auslosung laut ausgesprochen, was ohnehin jeder hören konnte: Sex-Gestöhne auf offener Bühne. Wobei: Die angekündigten Ermittlungen kann sich die UEFA eigentlich sparen. Der Täter, ein einschlägig bekannter britischer Youtuber, hat sich längst bekannt und sogar detailliert erklärt, wie der Streich funktionierte.