Die Urus hatten nach 22 Minuten zuge­schlagen und gingen durch Sosa mit 1:0 in Füh­rung. Ein Spiel­stand, der zu diesem Zeit­punkt für den Welt­meister sogar noch schmei­chel­haft war. Beson­ders Dario Silva vom FC Sevilla hatte schon in den Anfangs­mi­nuten mehr­fach die Gele­gen­heit sich für Uru­guay in die Tor­schüt­zen­liste ein­zu­tragen. Der Favorit geriet stark in die Defen­sive, Uru­guay ver­säumte jedoch nach­zu­legen.

90 Sekunden nach Beginn der zweiten Hälfte wurden die Karten dann neu gemischt: Adriano von Inter Mai­land glich mit seinem sechsten Tur­niertor aus.

Von nun an ent­wi­ckelte sich ein Spiel auf ein Tor. Die Bra­si­lianer, die im übrigen ohne Ronaldo, Ronald­inho, Cafu, Carlos und Kaka antraten, wurden jetzt ihrer Favo­ri­ten­rolle gerecht, und hätten auch bei­nahe noch in der regu­lären Spiel­zeit durch Batista das Spiel für sich ent­schieden. Doch Uru­guays Keeper Vieira ret­tete sich und seine Vor­der­leute über die Ver­län­ge­rung bis ins Elf­me­ter­schießen.

Die gelb-blauen trafen alle – bei den blau-weißen vergab Vicente San­chez.

Am Ende stand es 5:3. Bra­si­lien trifft also am Sonntag auf Argen­ti­nien.